Genesung: teilweise Schwere: sehr schwer Text Englisch Geschlecht: weiblich Land: Frankreich

Alice

Haupterkrankung
Long Covid mit ME/CFS
Auslöser
Corona-Infektion Januar 2024
Weitere Erkrankungen
Autismus (Diagnose 2026); Chronische Angststörung
Krankheitsdauer
3 Monate
Genesungsdauer
—
Was half
Autismus-Diagnose mit 33 als neue Brille, um sich selbst zu verstehen und die Genesung zu steuern; zuvor viele Therapeutinnen + CBT (Kontext)
Kurzfassung Mit 33 Jahren erhielt Alice nach über einem Jahrzehnt des Rätselns die Autismus-Diagnose — privat in Frankreich, per Videokonsultation, nach 3–4 Monaten Wartezeit, ca. 400 € Selbstkosten, Verfahren nach ADOS-2 und ADI-R plus einen Sensorik-Fragebogen und den CAT-Q-Fragebogen zum Masking, zwei Interviews über ihre Kindheit mit ihrer Mutter und einen 15-seitigen Bericht. Die Diagnose erklärt für sie, warum klassische Psychotherapien nie wirklich ansetzten und ihr überlasteter, überangepasster Körper nach Covid den Kollaps erlebte. Sie versteht sie als Kompass statt als Vorwand: kein Anlass, an der Selbstentwicklung aufzuhören, sondern ein Tor zu echtem Selbstmitgefühl und zu einem Leben, das zu ihr passt. Die autistischen Merkmale (Hypervigilanz, Reizempfindlichkeit, soziale Isolation, Traumaanfälligkeit) trugen ihrer Sicht nach zur chronischen Nervensystemdysregulation bei, die einen Zusammenbruch nach Covid wahrscheinlicher machte. Sie betont ausdrücklich die Spannbreite: Ihre Merkmale sind mit kleinen Anpassungen beherrschbar — schwere Verläufe von Autismus vergleicht sie nicht.
Vollständige Geschichte: den kompletten Bericht liest du im Original:
https://www.hello-self.fr/neurodivergence-en/
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