Kurzfassung Alice erklärt, wie das Bedrohungserkennungssystem des Gehirns auch harmlose Alltagsreize als Gefahr einstufen kann — bei ihr waren das vor allem unterdrückte Emotionen, angstvolle Denkmuster, übermäßiger Nachrichtenkonsum und soziale Isolation. Wenn solche kleinen, wiederholten Unsicherheitssignale sich unbewusst ansammeln, kippt das System in einen chronischen Alarmzustand, der Körper und Symptome verstärkt. Das langsame Aufspüren und Bearbeiten dieser Bedrohungen brachte in ihrer Genesung einen großen Unterschied. Sie betont, dass einzelne massive Ereignisse (Infektion, Trauma, medizinischer Eingriff) allein dysregulierend wirken können und jeder Weg individuell bleibt.