Kurzfassung Lorna Nicholson bekam 2006 nach einem leichten Skiunfall in den Alpen PoTS: das Herz schoss bei jeder physischen oder emotionalen Belastung unverhältnismäßig hoch, das Gehen fühlte sich an wie mit schwerem Rucksack — an einem Tag bewältigte sie ihre normale Radtour, am nächsten fiel ihr allein der Weg die Straße hinauf schwer. Statt weiter zu pushen, lernte sie aufzuhören, ohne Symptomangst mit „krankem“ Puls zu gehen und zu radeln und sich keine Selbstgrenzen zu setzen; negative Selbsthilfegruppen verließ sie, Teilzeit und eine Schlaf-Routine ersetzten den Schichtdienst. Sie gründete eine PoTS-Charity, geht mit Dankbarkeit und Freude durchs Leben (Bergwandern, Klettern, Skifahren, Radfahren) und begegnet ihrer Dyslexie nach dem Buch „The Gift of Dyslexia“ als Geschenk — mit Affirmationen, Vergebung und sprachlicher Sorgfalt („Lorna, die zufällig PoTS hat“). Heute geht es ihr gut: keine PoTS-Symptome, vorerst noch unter Medikation.